Weitere Informationen zu Demenz, Betreuung und Pflegeleistungen

Wird ein Angehöriger pflegebedürftig, gibt es viele Fragen, die beantwortet werden müssen. Hier habe ich Ihnen ein paar hilfreiche Informationen zusammengefasst. Rufen Sie mich für weitere Hilfestellung gerne an.

Was bedeutet Betreuung im Alter

Je älter wir werden, um so schwieriger wird der Alltag – das ist eine Tatsache. Es gibt Menschen, die haben das Glück bis ins hohe Alter mobil, selbständig und kognitiv wenig eingeschränkt zu sein.

Aber dann gibt es auch Menschen, die meinen, dass sie bis ins hohe Alter noch alles können. (Diese Menschen nehmen in der Regel nur schwer Hilfe in Anspruch)

Ich möchte dort helfen, wo Hilfe und Unterstützung gewünscht ist, nur dann ist gewährleistet, dass Sie so lange wie möglich zu Hause bleiben können.

Welche Art von Beistand Sie benötigen, können und sollen nur Sie entscheiden.

Mit meiner Begleitung kann der Alltag leichter sein und schwierige Fragen bekommen klarere Antworten. Sorgen können geteilt werden und der Haushalt wird wieder etwas einfacher. Einkäufe werden leichter. Behördengänge oder Arztbesuche können zu Zweit verständlicher sein. Für kritische Situationen können zu Zweit bessere Lösungen gefunden werden, Ihre Angehörigen werden entlastet.

Es gibt sehr viele Arten der Hilfestellung und Unterstützung, rufen Sie mich gerne an und wir besprechen bei einem ersten kostenlosen Kennenlernen einen Betreuungsplan.

Demenz und die richtige Begleitung

Was ist eine Demenz?

Es ist eine krankhafte Veränderung des Gehirns, die mit einem fortschreitenden Verlust bestimmter geistiger Funktionen wie Denken, Orientieren und Lernfähigkeit etc. einhergeht. Es gibt viele verschiedene Formen von Demenz und ebensoviele Auslöser dafür.

Wie erkenne ich eine Demenz bei mir oder meinen Angehörigen?

Auf folgende Symptome sollten Sie achten:

  • sehr starke Vergesslichkeit (von Terminen, Absprachen etc.)
  • Orientierungsschwierigkeiten (Wo bin ich oder wo war das noch?)
  • Die Zeit kann nicht mehr richtig eingeschätzt werden (welcher Tag ist heute?)
  • Verdrängung und Ausreden bei Vergesslichkeit oder Orientierungsschwierigkeiten
  • starke Stimmungsschwankungen

Sollten Ihnen diese Anzeichen bei Ihnen oder Ihrem Angehörigen auffallen, versuchen Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt zu vereinbaren und den Verdacht auf eine Demenz zu untersuchen.

Ist eine Demenz festgestellt worden, ist es wichtig, den Betroffenen zu beruhigen und ihm Sicherheit zu vermitteln. Tipps, wie Sie sich am besten verhalten finden Sie im nächsten Abschnitt.

 

Tipps zum Verhalten mit an Demenz erkrankten Personen

Demente leben in der Welt des Vergessens; das irritiert und sorgt für Angst und Unsicherheit. Um diesen Menschen das Gefühl von Sicherheit zu geben, ist eine geduldige, ruhige, emphatische, flexible und verständnisvolle Begleitung wichtig. Denn das Chaos im Kopf sorgt für viele Schwierigkeiten im Alltag und im Umgang, für Angehörige und den Betroffenen selbst.

Ich begleite und berate seit vielen Jahren Menschen mit Demenz und ihre Angehörige.

Hier ein paar Tipps, wie Sie herausforderndes Verhalten verhindern oder beruhigen können:

Tipp 1
Bleiben Sie immer geduldig, ruhig und gelassen, somit bleibt auch Ihr Gegenüber in den meisten Fällen ruhig.

Tipp 2
Verkindlichen Sie Ihr Gegenüber nicht, der Demente ist krank und kein Kind, auch wenn es manchmal so scheint. Nehmen Sie den Dementen ernst und versuchen Sie, auf sein Problem einzugehen.

Tipp 3
Demente fühlen sich oft verloren und hilflos, geben Sie ihm den Respekt, den er verdient und helfen Sie ihm, sich zurecht zufinden. Dabei können Notizzettel hilfreich sein, als „kleine Erinnerung“.

Tipp 4
Beobachen Sie den Dementen und versuchen Sie herauszufinden, was ihm/ihr fehlen oder stören könnte. Fragen Sie ihm, was er/sie für ein Problem hat. Bleiben Sie jedoch immer ruhig und besonnen.

Tipp 5
Wenn der Demente Sie fragt, wo seine/ihre Mutter ist und diese eventuell bereits verstorben ist, dann sagen Sie nicht, dass sie bereits gestorben ist, sondern vesuchen Sie in Ihren Antworten kreativ zu sein.  Antworten wie:“Sie ist gerade einkaufen und kommt später wieder“, kann Ihnen zeit verschaffen oder sogar ablenken und im besten Fall beruhigen.

Möchten Sie weitere Informationen im Umgang mit Ihren erkrankten Angehörigen, zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit mir. Ich erarbeite dann mit Ihnen gemeinsam eine Begleitungsstrategie.

Wo wende ich mich hin
Die Pflegestützpunkte informieren Sie umfassend zu Themen wie Leben und Wohnen im Alter, zu Pflege und Betreuung.
https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/P/pflegeRatHilfe/Pflegestuetzpunkte/pflegestuetzpunkte.html

Im Bereich Sterbebegleitung empfehle ich Ihnen das Palliativnetz Travebogen. https://travebogen.de/

 

Was gibt es von den Krankenkassen

Mit einem Pflegegrad bekommen Sie finanzielle Unterstützung, es lohnt sich also einen Antrag bei der Krankenkasse zu stellen oder zu prüfen, ob für Sie eine Höherstufung möglich ist.

Pflegegeldtabelle 2024

Dazu berate ich Sie gerne und helfe Ihnen sowohl bei der Erstbeantragung als auch bei der Höherstufung. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin mit mir.